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Brand-Bonus bei Google?!!

Wow, über ein halbes Jahr nicht mehr gebloggt… Aber auch jetzt habe ich nur etwas “Kurzes” für zwischendurch…

Ein, wie ich finde, sehr krasses Beispiel für den Brand-Bonus im Google-Algorithmus:

Brandbonus Google

Ich hoffe dann demnächst wieder mehr Zeit zum bloggen zu finden.

Matt mag uns ;-)

Okay, die Überschrift ist vielleicht etwas reißerisch gewählt, allerdings spricht sich Matt Cutts in einem Video relativ deutlich für SEO in seiner eigentlich Funktion aus. Und wie es Gretus sich in seinem Blogbeitrag wünscht, wäre es schön, wenn dieses Video zu einem besseren Ruf von SEO beitragen würde. Ein sehr schönes Beispiel, wie einige “Netzmitbewohner” über uns denken, ist mir neulich bei diesem Blog-Kommentar begegnet:

“Ihr wacht morgens auf und denkt “Backlinks” und schlaft ein mit dem Gedanken “Backlinks”. Und für was das ganze? Lug und Trug und Irreführung der Nutzer. Oder auch Schwindel, Schmu, Täuschung, Betrug, …Das Ende von Qualität statt Quantität. Wird Zeit, dass g@@gle und Co. auf andere Maßstäbe setzen.”

- laemmchen / Quelle: blog.magerquark.de

Ohne Worte…

GoogleWebmasterHelp: Does Google consider SEO to be spam?

Tschüss Twitter, es war schön mit dir!

Nein, ich habe jetzt nicht wegen Google+ meinen Twitter-Account abgeschafft, Google hat sich von Twitter und der Echtzeit-Suche getrennt. Google hatte seit 2009 einen Vertrag über die Lieferung aller Tweets als Datenfeed mit Twitter, welcher am 02. Juli auslief und von Google auch nicht wieder verlängert wurde. Laut einer Anfrage von Danny Sullivan an Google werden in Zukunft die Tweets nur noch über den Crawler in die SERPs aufgenommen, was bei Weitem nicht in Echtzeit realisierbar sein dürfte.

Die Relevanz von Tweets und ReTweets für Rankings ist schon immer stark diskutiert worden, zuletzt durch einen Test von Ranking-Check, in welchem auch keine signifikanten Auswirkungen nachgewiesen werden konnten. Rand Fishkin schreibt bereits, dass wohl auch der von SEOs so geliebte schnelle Push in die SERPs durch einfache Tweets nicht mehr funktioniert. Dieses soll aber in einem in Kürze folgenden Test genauer beleuchtet werden.

Das fehlende Interesse an einer Verlängerung der Twitter-Feed Nutzung von Google wird sicherlich auch mit dem eigenen Social Network Google+ zu tun haben, welches vor einigen Tagen in einer Beta startete. Sollte dieses neue Netzwerk einen ähnlichen Erfolg wie Facebook verzeichnen können, würde es Google viel bessere Echtzeit-Daten liefern, als Twitter es je hätte machen können. Die Entwicklung von Google+ wird sicherlich spannend und muss aus SEO Sicht sehr genau weiter beobachtet werden.

Wie lange dieses Überangebot von Social Networks mit Google+, Facebook, Twitter, XING, StudiVZ und vielen weiteren in der jetzigen Form bestehen wird, bleibt abzuwarten, ich persönlich erwarte eine Reduzierung. Sollte sich Google+ mit seinen Features und dem jetzigen Aufbau auch bei den “Nicht-Nerds” durchsetzen, ist es in meinen Augen der Kandidat mit dem meisten Potenzial. Aber das mag auch an meiner persönlichen Abneigung zu Facebook liegen. ;-)

Twitter wird es in diesem Zusammenhang sicherlich auch schwer haben, wenn man die begrenzten Möglichkeiten in diesem System sieht und die mittlerweile sehr einfache Bedienbarkeit durch Apps der Social Networks auf den aktuellen Handymodellen anschaut.

SEO bleibt spannend und es wird sicherlich nicht schaden, frühzeitig an eine Google+ und +1 Integration bei seinen Projekten und Kunden zu denken.

Bild: Gerd Altmann  / pixelio.de

Google unter Beschuss

 

Unter anderem Heise.de berichtet erneut über eine Klage gegen Google, welche durch den französischen “Mitbewerber” 1PlusV vor dem französischen Handelsgericht eingereicht wurde. Diese und viele weitere Klagen und Beschwerden bei Gerichten und Wettbewerbshütern laufen in letzter Zeit gegen den Suchmaschinenriesen auf. Dabei geht es im Wesentlichen immer um die Ausnutzung seiner Vormachtstellung als größte Suchmaschine und das Ranking von Mitbewerber-Angeboten in den Suchergebnissen.

Natürlich ist es wichtig, dass es gerade für Monopolisten staatliche Kontrollmöglichkeiten gibt, allerdings sollten diese auch das Geschäftsmodell im ursprünglichen Sinn nicht gefährden. Eine Suchmaschine wird deswegen beliebt und Monopolist, weil sie dem Nutzer schnell die besten Informationen für seine Suchanfrage liefert. Der Nutzer hat sich seit Jahren dafür entschieden, dass Google dieses mit seinen Ergebnissen und Angeboten (Produktsuche, Bildersuche, etc.) erfüllt und trotz Hindernissen wie der automatischen Nutzung der MSN-Suche im Internet Explorer hat Google sich in den ganzen Jahren gegenüber vielen Mitbewerbern durchgesetzt.

Die Beschwerden von Ciao (Microsoft), 1PlusV und anderen z.B. durch das Panda-Update betroffenen Unternehmen sind natürlich aus der Sicht des jeweiligen Unternehmens verständlich, allerdings schaut Google ja zunächst nach den Bedürfnissen des Nutzers. Und warum sollte Google eine vertikale Suchmaschine auf Top-Positionen zu bestimmten Suchanfragen listen, wenn man den Nutzer auch direkt auf das Ergebnis aufmerksam machen kann.

Die Ansprüche der Nutzer sind es, die Google in seinen organischen Suchergebnissen umsetzen sollte und dieses in meinen Augen auch versucht. Wenn wir an das Brand-Update aus dem Jahre 2009 denken, auch dabei wurden die Suchergebnisse deutlich verändert und auch hier gab es einige Anbieter, die mit starken Umsatzeinbußen zu kämpfen hatten. Aber auch dieses Update war absolut nachvollziehbar und hat die Suchergebnisse für den Nutzer verbessert.

Natürlich ist es schwer abzuschätzen, inwieweit Änderungen wirklich aus Nutzer-Interesse oder tatsächlich durch manuelle Eingriffe passieren. Allerdings glaube ich irgendwie an den Google Leitsatz “Don’t be evil” und hoffe, dass die Gerichte mit ihren Entscheidungen keinen Ansturm von Klagen wegen “unpassender” Platzierungen in den Suchergebnissen lostreten. Die Überprüfung durch Wettbewerbshüter sollte Google aktiv fördern, um so das Misstrauen gegen den Monopolisten weiter abzubauen.

Foto: Alexander Klaus / pixelio.de

Macht SEO Webhosting Sinn?

Mittlerweile gibt es eine ganze Menge an Webhostern, welche SEO Hosting als Dienstleistung anbieten. Dabei werden auf einem Server viele verschiedene IP-Adressen geschaltet, welche bei den meisten Anbietern auch aus verschiedenen Class-C IP4 Netzwerken stammen. So kann man innerhalb von wenigen Minuten eine größere Zahl von z.B. WordPress-Blogs mit völlig verschiedenen Class-C IP-Adressen in Betrieb nehmen, ohne 30 einzelne Webhosting-Verträge und Accounts verwalten zu müssen.

Hört sich eigentlich sehr gut an, aber…

Ich habe zwei Anbieter getestet, bei beiden waren die gesamten IP-Adressen auf einen einzelnen RIPE-Handle registriert. Dieses wäre für Google, mit einer nur Millisekunden dauernden Abfrage, bei der RIPE Whois Datenbank herauszufinden und könnte zumindest ein Signal sein und Verlinkungen innerhalb dieses IP-Netzwerkes abschwächen. Dieses Szenario halte ich für weniger realistisch, wenn man an große Provider wie 1&1 oder Strato denkt, welche hunderttausende IP-Adressen halten.

Mit etwas mehr Aufwand verbunden, aber für Google zumindest technisch problemlos realisierbar, wäre ein Traceroute der einzelnen Domains bzw. IP-Adressen. Auch hierdurch könnte Google bei beiden getesteten Anbietern feststellen, dass die gesamten IP-Adressen sogar auf einem Server liegen. Das wäre ein sehr deutliches Signal dafür, dass diese Projekte irgendwie zusammenhängen. Sollte Google eine solche Abfrage sämtlicher Domains oder IP-Adressen zeitlich realisieren können, wäre das sicherlich kritisch für Projekte, die auf solchen Systemen laufen würden und sich gegenseitig verlinken.

Was man allerdings unbedingt, besonders bei den preiswerteren Anbietern von SEO Webhosting, prüfen sollte, ist der Neighborhood. Mit Abfragen z.B. bei Bing (ip:123.123.123.123) oder anderen teilweise kostenlosen Diensten kann man etwas über die guten oder bösen Nachbarn auf derselben IP-Adressen herausfinden. Und wenn man auf einer IP-Adresse schon ein paar reine SPAM-Projekte findet, kann man sich die Mühe sparen, hier ein “ordentliches” Projekt zu starten.

Natürlich ist die Zentralisierung der Daten und Projekte auf einem Server bzw. bei einem Anbieter eine wirkliche Arbeitserleichterung, allerdings sollte man sich sein SEO Webhosting Unternehmen hierfür gut aussuchen und besonders die Verlinkungen dieser dort gehosteten Projekte gründlich planen.

SEO – Wohin geht die Reise?

Bing und Facebook haben ihre Zusammenarbeit für die Auslieferung von Suchergebnissen, welche auch auf Nutzer-Empfehlungen (I Like) beruhen, bekannt gegeben. Zunächst wird das System in den USA eingeführt und dann im Laufe der nächsten Monate auch in Deutschland umgesetzt werden.

Microsoft hatte bereits sehr früh in Facebook investiert, ob es bereits zu diesem Zweck geschah, ist fraglich, nun aber sicherlich eine lohnenswerte Entscheidung, welche das Potential hat, den Suchmaschinen-Markt zumindest aufzumischen.

Kontert Google jetzt mit einer eigenen Social Plattform? Ist der Zug für Google abgefahren?

Bei Google ist Social Media (Twitter) schon länger ein Ranking-Faktor, wenn auch sicherlich noch ein sehr kleiner und nicht mit einer so direkten Wirkung wie es evtl. durch die Facebook-Empfehlungen möglich sein kann. Auch gibt es Gerüchte zu einem eigenen Social Network mit dem Namen Google.Me, welches es aber gegen einen so “eingesessenen” Mitbewerber wie Facebook schwer haben wird.

Das Ende von SEO ist durch diesen Deal mit Sicherheit kein Stück näher gekommen, denn nach wie vor werden immer noch Banklinks, Anchor-Texte und der Seiteninhalt über die Keywords für die eine Seite rankt entscheiden. Das ist, jedenfalls über den jetzigen “I Like”-Button nicht wirklich gut zu realisieren.

Auch die Manipulation dieser Ergebnisse müsste sicher verhindert werden. Es gibt bereits Anbieter, welche dem Facebook Account zu relativ moderaten Preisen 1000, 5000 oder auch 10000 Freunde hinzufügen. Dass so etwas auch mit den “I Like” Buttons möglich ist, sollte jedem mit etwas technischem Know-How klar sein.

Für Bing ist das Ganze sicherlich ein guter Deal, mit welchem auch die Bing-Nutzerzahlen allein durch die Beliebtheit des Partners Facebook nochmals klettern dürften. Ob damit aber das Rad neu erfunden wird, möchte ich stark bezweifeln. Natürlich kann man über Social Networks (Twitter, Facebook und Co.) Trends und beliebte Themen ableiten, aber für die qualifizierte Informationsfindung wird eine Content-bezogene Suchmaschine wie Google immer die Nase vorn haben.

Googles URL-Shortener goo.gl

Google hat seit gestern seinen URL-Shortener goo.gl für die externe Benutzung freigegeben. Nett von Google, oder haben die sich etwas dabei gedacht? Bereits jetzt twittern die Ersten, mehr spaßig als verifiziert, dass man durch den Dienst das Ranking verbessern könnte.

Naja, aber mal den Spaß beiseite gelassen. Google hat, sollte sich der Dienst durchsetzen, eine sehr gute Informationsquelle über aktuell viel geklickte Seiten und könnte diese Daten als Kriterium für aktuelle Ergebnisse in den SERPs mit nutzen.

Nur so ein Gedanke… Ist ja auch schon spät ;)

Immer wieder dieses DMOZ…

Eigentlich ist die Idee, eines wirklich qualitativ hochwertig moderierten Webkataloges gut. Der ein oder andere könnte dieses Instrument tatsächlich nutzen, um Informationen außerhalb der typischen Suchmaschinen zu finden, auch wenn es ganz klar eine Minderheit seien wird.

Der “heilige Gral der Webkataloge”, das DMOZ  (Open Directory Project) wird immer wieder im Bereich SEO als Faktor im Google-Algorithmus gehandelt. Natürlich verfügt dmoz.org über einen hohen Pagerank und wird sicherlich auch mit ordentlich Trust von Google ausgestattet sein, ob es allerdings den Trust verdient hat, zweifel ich hier einmal an.

Auch ich bin seit drei Jahren DMOZ-Editor in ca. 12 Kategorien und betreibe das immer mal wieder einen Tag im Monat, um Karteileichen zu entfernen und neue Einträge freizuschalten. Das Ganze macht man ehrenamtlich und sollte eigentlich auch frei von Vorurteilen oder Wettbewerbsgedanken sein. Dieses ist aber leider nicht immer so.

In starken Kategorien (Money-Keywords, umkämpfte eCommerce-Märkte, etc.) wartet man teilweise ein Jahr auf die Freischaltung eines Eintrags oder wird diesen wohl nie erleben. Wenn man dann beim zuständigen Editor anfragt, kann es sogar vorkommen, dass man für Einträge irgendwelche Gegenleistungen erbringen soll. Und neue Editoren, welche bereit wären Zeit und Engagement zu investieren, werden nicht mehr auf die übergeordneten Kategorien freigeschaltet und warten teilweise nur noch auf neue Einträge in ihren Kategorien.

Natürlich liegt das auch an den SEOs, welche auf DMOZ aktiv sind und SERP-Mitbewerber nicht unbedingt sofort freischalten wollen. Aber genau dieses wird DMOZ irgendwann das Genick brechen, denn ein Open Directory sollte für alle guten Seiten offen stehen.

Die Kritik wird immer lauter und irgendwann werden auch die Verantwortlichen bei Google diesem Projekt nicht mehr den Wert zugestehen, welchen es jetzt vielleicht noch hat. Eigentlich schade, denn es soll auch wirklich engagierte Editoren ohne Hintergedanken geben.

Stellt Twitter eine Gefahr für Suchmaschinen wie Google dar?

Falk Hedemann schreibt im T3N Magazin zum Thema “Twitter vs. Google: Warum Twitter eine Gefahr für Suchmaschinen darstellt“. In diesem sehr gelungenen Artikel wird auf das rasante und stetige Wachstum vom Twitter eingegangen. Insbesondere die Suchanfragen an Twitter, seien mit 800 Millionen Anfragen pro Tag deutlich höher als z.B. bei Yahoo oder Bing zusammen.

Natürlich sind ein großer Teil dieser Suchanfragen auch Tools, welche zum Monitoring nach bestimmten Hashtags oder URLs suchen, aber sicher auch ein nicht unerheblicher Teil von realen Suchanfragen. Die Monetarisierung dieser, durch professionelle Anwendungen, erzeugten Anfragen über die API ist bestimmt ein sinnvoller und vernünftiger Weg den Service auszubauen, könnte aber interessante Open Source Community Projekte bereits in der Entstehung hindern.

Ob man aber anhand der Suchanfragen auf eine Gefahr für Google, Yahoo oder Bing schließen kann, dass wage ich mal stark zu bezweifeln. Ist die Relevanz der Treffer auf Suchanfragen doch sehr stark unterschiedlich. Und Twitter hätte im jetzigen Zustand nur die Möglichkeit nach Anzahl der Follower einen möglichen Trust herzuleiten und auch nur stark begrenzte Parameter um eine Relevanz zu errechnen.

Klar sind aktuelle Informationen oft interessanter als Meldungen aus vergangenen Jahren, aber auch “Müll” kann aktuell sein und mit den entsprechenden Hashtags auch gut aussehen ;)

Ob Twitter daher eine Gefahr für Google darstellt, gehört für mich aber mit einem klaren “Nein” beantwortet.  Die Änderungen, die dafür nötig wären, würden Twitter völlig verändern.

Hilfe, Google wird bunt ;)

Was ist denn da bei Google los? Nachdem die personalisierten Hintergründe für die US-Benutzer von Google bereits in den letzten Tagen zur Verfügung standen, foltert Google uns nun sogar zwangsweise damit. Zum Glück betrifft dieser Hintergrund nur die Startseite von Google und nicht auch noch die Suchergebnisse.

Bleibt zu hoffen, dass Google dieses nochmal überdenkt bzw. es nur ein “Einführungs-Tag” ist, denn eine Abschaltung ist nur durch einloggen in ein Google-Konto möglich… auch eine Art der Mitglieder-Werbung ;)

Man könnte meinen, die haben da ein wenig bei den Mitbewerbern geschielt, die dieses bereits seit einigen Jahren haben (Ask.com und Bing). Das Bing Germany Team spottet sogar ein wenig auf Twitter ;)

Mir persönlich bringt der Hintergrund nichts, für schöne Bilder und Ablenkung schalte ich notfalls das iPad in den Bilderrahmen-Modus ;)


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